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Aktuelles

Aufsichtsratswahlen Rheinbahn...

Liebe Kolleginnen,

liebe Kollegen der Region West und des GF-Hauptvorstandes.

Am 15./16. März 2017 fanden die Aufsichtsratswahlen bei der Rheinbahn AG in Düsseldorf statt, einem der 5 größten ÖPNV-Unternehmen in Deutschland. Wahlberechtigt waren über 2800 Rheinbahnerinnen und Rheinbahner sowie die ca. 100 Mitarbeiter der Firma Reisedienst Maaßen, eine 100%ige Tochter der Rheinbahn.

Zu wählen waren 5 Arbeitnehmer-Vertreter. Darum konkurrierten 4 Listen. Eine davon war unsere Liste: EINHEIT DER RHEINBAHN, die schon seit 2005 existiert, und auf der wir ganz bewusst "die Türen öffnen" für Vertreter aller "Fraktionen" in der Mitarbeiterschaft.

Zu wählen waren außerdem 2 Gewerkschaftsvertreter. Darum konkurrierten die Listen NahVG und ver.di. Wir - also die NahVG-OG Düsseldorf und Umgebung - hatten uns entschlossen, auch die Liste der Gewerkschaftsvertreter ausschließlich mit Rheinbahnern zu besetzen. Dies hatte den Vorteil, dass wir "bekannte Gesichter" präsentierten, hatte aber auch den Nachteil, dass wir uns personell auf eine Mitarbeiter-Liste und eine Gewerkschaftsliste "aufspalten" mussten. Im Vorfeld der Wahlen haben wir darüber intensiv nachgedacht und diskutiert, dann aber entschieden, es so zu machen: Ausschließlich Rheinbahner kandidierten also auf beiden Listen.
Ver.di hatte sich entschieden, seine "geballte Rheinbahn-Power", darunter den Bundes-Fachbereichsvorsitzenden "Verkehr", Uwe David, auf die Mitarbeiter-Liste zu nehmen und zwei externe Sekretäre für die Gewerkschafter-Plätze kandidieren zu lassen.

Das Ergebnis gab unseren Überlegungen Recht: Wir konnten den Mitarbeiter-Sitz der EINHEIT DER RHEINBAHN, den ich auch vorher schon innehatte, trotz unserer oben beschriebenen "Schwächung" durch die Aufteilung, souverän behaupten. Bei den Mitarbeitern gab nur minimale Veränderungen in den Stimmenzahlen im Vergleich zur letzten Wahl im März 2012. Eine echte Sensation brachte das Ergebnis für die Gewerkschaftsvertreter: NahVG errang 771 Stimmen (= 48,1%), ver.di 832 Stimmen (= 51,9 %)! Mit unserem NahVG-Mitglied Netziati Emin zieht damit erstmals in der Rheinbahn-Geschichte ein Nicht-ver.di-Mitglied als Gewerkschaftsvertreter in den Aufsichtsrat ein.

Als besonderes "Highlight" gewannen wir den größten Betriebshof Deutschlands, Düsseldorf-Lierenfeld, in dem ca. 700 Fahrer und ca. 150 Werkstatt- und Verwaltungskollegen arbeiten, mit 292 : 217 Stimmen! Von den 4 weiteren Betriebshöfen der Rheinbahn gewannen wir auch noch die Betriebshöfe Tiefenbroich und Mettmann. Auch in Werkstatt und Verwaltung schnitten wir hervorragend ab. Bei den Mitarbeiter-Listen gewann EINHEIT DER RHEINBAHN die Betriebshöfe Tiefenbroich und Mettmann.

Unsere prozentual stärksten Ergebnisse holten wir im Betriebshof Tiefenbroich, von dem unsere Bewegung innerhalb der Rheinbahn seinerzeit ausgegangen war, und in dem es fast nur noch NahVG-Mitglieder gibt. Hier errangen wir für die Gewerkschaftsvertreter 69,6% und für die Mitarbeiter-Liste 64,6%.

Ich schildere Euch dies, um Euch Mut zu machen, was wir gemeinsam mit intensivem Einsatz für die Kolleginnen und Kollegen und mit den richtigen Konzepten erreichen können! Was in Düsseldorf gelungen ist, schaffen wir auch in anderen Unternehmen!

Axel und Detlef, ich bitte Euch, diese Email auch den den übrigen Hauptvorstand weiter zu leiten. Da ich dies von zu Hause aus schreibe, habe ich nicht alle Email-Adressen zur Hand.

Auch alle übrigen Empfänger bitte ich, die Email an Regionen, Ortsgruppen, Mitglieder weiter zu leiten. Ich denke, sie kann motivieren!



Wir die NahVG - gemeinsam geht es besser

Wir die NahVG - gemeinsam geht es besser

Am 08. und 09.02.2017 fand in Remscheid ein Arbeitstreffen zwischen Vertretern der Betriebsräte der SBI Ingolstadt und der SR Remscheid statt.
Themen waren am ersten Tag die Einführung und Umsetzung von Flexplänen, differenzierte auf unterschiedliche Bedürfnisse der Beschäftigten abgestimmte Dienstumlaufpläne und vieles mehr. Ferner konnte eine sehr interessante und informative Diskussion mit dem stellv. Oberbürgermeister der Stadt Remscheid David Schichel (GRÜNE) statt. Hier wurden u.a. die Herausforderung eines Bürgerorientierten ÖPNV der Zukunft in Städten mit 100 – 300 tsd Bürgern vor dem Hintergrund von steigenden Mobilitätserwartungen und dringend nötigen Umweltschutzverbesserungen diskutiert. Bei einer Besichtigung des Rathausturms hob der stellvertretende OB die Schönheit der Stadt und ihrer exponierten geographischen Lage hervor.

Am Abend fand ein Treffen mit dem BR Vorsitzenden des Verkehrsbetriebes Dietmar Bieneck, dessen Stellvertreter Frank Watermann und Vertretern der NahVG OG Remscheid statt.

Besonderer Gast des Abends war der Vorsitzende der Region West der NahVG Heiko Göbel. Zentrales Thema war die notwendige Weiterentwicklung der Tarifverträge für die Beschäftigten im ÖPNV in Deutschland.

Der zweite Tag begann mit einem Treffen mit dem Vorsitzenden des BR der EWR GmbH (Energie und Wasser für Remscheid) Helmut Börsch, dem Versorgungsbetrieb im Stadtwerkekonzern Remscheid. Hier wurden die Vorteile und Notwendigkeiten einer engen Zusammenarbeit der Interessensvertreter der Beschäftigten in den Betrieben der Kommunalwirtschaft hervorgehoben.
Zum Abschluss des Arbeitstreffens informierten sich die Kollegen aus Ingolstadt in der Werkstatt des Remscheider Verkehrsbetriebes.

Wir hoffen, dass es für alle Beteiligten eine gute und inspirierende Erfahrung war und die Idee der gut vernetzten Kolleginnen und Kollegen in der einzigen Fachgewerkschaft weiter Früchte trägt.

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